In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland die ersten Volksbäder, damit Menschen ohne eigenes Badezimmer ein Reinigungsbad nehmen konnten. Daraus entwickelte sich bald auch das Schwimmen als gesundheitsfördernde Aktivität.
Mit einer Spende von 300.000 Goldmark der Familie Forster wurde 1895 in Augsburg der Grundstein für das Stadtbad gelegt. Am 1. März 1903 wurde es mit einem großen Schauschwimmen eröffnet.
Das Stadtbad überstand den Zweiten Weltkrieg und blieb bis 1981 in Betrieb. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde es 1992 wiedereröffnet. Heute gehört das Alte Stadtbad zu den wenigen historischen Badeanlagen dieser Zeit, die noch immer als Bad betrieben werden.